Wir sind eine kleine Gruppe aus fünf Studierenden und beschäftigen uns im Rahmen eines Uni-Projekts mit der Frage, wie die HafenCity demokratisiert werden kann. Was das heißt?
Wir fordern echte Mitbestimmung bei der Stadtgestaltung. Für uns bedeutet das: Jede Person in Hamburg egal ob: arm oder reich, egal welche Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Realität soll die Möglichkeit haben, an der Gestaltung unserer Stadt teilzunehmen, wenn sie das möchte.

Der Fokus für uns liegt bei ALLEN, uns ist es wichtig Menschen, die im Alltag und der Planung ausgegrenzt werden, zum Beispiel aufgrund von Herkunft, Sprachbarrieren, Armut, körperliche und/oder geistige Behinderung, eine Stimme zu geben die gehört wird.

Wer sind Wir?

Wir sind eine kleine Gruppe aus fünf Studierenden und beschäftigen uns im Rahmen eines Uni-Projekts mit der Frage, wie die HafenCity demokratisiert werden kann. Was das heißt?
Wir fordern echte Mitbestimmung bei der Stadtgestaltung. Für uns bedeutet das: Jede Person in Hamburg egal ob: arm oder reich, egal welche Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Realität soll die Möglichkeit haben, an der Gestaltung unserer Stadt teilzunehmen, wenn sie das möchte.

Der Fokus für uns liegt bei ALLEN, uns ist es wichtig Menschen, die im Alltag und der Planung ausgegrenzt werden, zum Beispiel aufgrund von Herkunft, Sprachbarrieren, Armut, körperliche und/oder geistige Behinderung, eine Stimme zu geben die gehört wird.

HAMBURG GEHÖRT UNS ALLEN DAS LASSEN WIR UNS NICHT WEGNEHMEN!

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Warum die HafenCity für unser Projekt?

Die HafenCity ist ist ein bewusstes politisches Projekt, das seit 2001 von der HafenCity GmbH geplant und umgesetzt wird. Versprochen wurde vieles: Sozialwohnungen, ein Viertel für alle, ein Ort, an dem Menschen gemeinsam leben können, unabhängig vom Geldbeutel. Ein lebendiges Viertel.
Diese Versprechen wurden gemacht und nicht eingehalten. Stattdessen ist ein Stadtteil entstanden, den sich die Mehrheit nicht leisten kann: leerstehende Bürokomplexe, teure Restaurants und Shoppingmalls.

Unnormal problematisch ist auch: Selbst die Stadt Hamburg hat kaum Einfluss auf die Bebauungspläne, da die HafenCity erst in etwa 15 Jahren durch einen Verkauf vollständig an die Stadt zurückgehen soll.
Bis dahin entscheidet die HafenCity GmbH fast allein über Nutzung, Bebauung und Ausrichtung des Viertels.

Einfach gesagt: HafenCity GmbH darf ungehindert und ohne jegliche Einschränkungen machen kann, was sie will.

Der geplante Bau der Kühne-Oper macht diese Realität besonders deutlich. Obwohl ein großer Teil der Stadtgesellschaft gegen dieses Projekt ist, werden diese Stimmen ignoriert. Hinzu kommt, dass die Oper von Klaus-Michael Kühne finanziert wird, dessen Familie während des Nationalsozialismus von Kriegsverbrechen und Enteignungen profitiert hat. Eine ernsthafte Aufarbeitung oder Übernahme von Verantwortung für diese Vergangenheit hat Kühne bis heute vermieden.

Warum ist der Opernbau so problematisch?

Die Oper kostet Geld. Viel Geld.
Auch wenn KMK behauptet, die Baukosten zu übernehmen, wissen wir spätestens seit der Elbphilharmonie, dass solche Versprechen wenig wert sind. Die Elphi hat das ursprünglich geplante Budget um ein Vielfaches überschritten und am Ende musste die Stadt einspringen. Öffentliche Geld welches in Bildung, bezahlbaren Wohnraum, Hilfe für Bedürftige, Integration und vielen anderen sozialen Zwecken gesteckt werden könnten. Stattdessen werden sie für ein Prestigeprojekt verbrannt eine architektonische Schwanzvergrößerung.

Und das Problem endet nicht mit dem Bau. Sobald die Oper steht, wird sie als weiterer Motor für Spaltung unter den Menschen wirken: Mieten steigen, Nachbarschaften verändern sich, Menschen werden verdrängt. Der Zugang zur Oper selbst bleibt dabei faktisch einer wohlhabenden Minderheit vorbehalten. Während wenige sich Tickets leisten können, verlieren viele einen öffentlich nutzbaren Raum. Gemeinsame Fläche wird privatisiert kulturell wie sozial.
Besonders problematisch ist der Ort. Der Baakenhöft ist historisch belastet: Bereits im 18. und 19. Jahrhundert diente er als Abfahrts- und Ankunftsort für deutsche Soldaten und koloniale Gewalt. Von hier aus waren Menschen unterwegs, um Kriege zu führen und den Genozid an den Nama und Herero mitzutragen. Ein Ort der als gedenk und Erinnerungsraum für koloniale Verbrechen hätte genutzt werden MÜSSEN, soll nun einem Statussymbol verdeckt werden. Erinnerung wird verdrängt, Geschichte überbaut zugunsten von Prestige, Image und Kapital

UMFRAGE

Daten
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